Holzgerlingen Online - Eule und Rabe © Bärbel Lohberg

Geschichte und Geschichten aus Holzgerlingen

Holzgerlinger Geschichten

HELGA ZAISER

Sie hat eine E-Mail-Adresse: "Oma Helga". Aber sie ist alles andere als omalich. Biologisch ist sie zwar über 70, aber so lebhaft und vital wie viele 40-Jährige nicht. Frühmorgens dreht sie ihre Runden auf dem Hometrainer, nicht ohne dabei aus dem Augenwinkel die Nachrichten im Fernsehen zu begutachten. Oder auf ihrem Laptop nachzuvollziehen, was ihre hübschen Enkelinnen wieder angestellt haben.

Als waschechte, alteingesessene Holzgerlingerin kennt sie nahezu jede Familie im Ort. Und fast jedermann kennt sie. Das hat in ihren jungen Jahren dazu geführt, dass sie alsbald die bestinformierte Lokaljournalistin des "Böblinger Boten" wurde, deren flott geschriebene Beiträge man mit Vergnügen las.

Auch mit heimatkundlichen Themen hat sie sich journalistisch beschäftigt. Das sehen Sie auf den folgenden Seiten.

Helga ist heute noch ebenso selbstsicher wie als junge Dame. Das weiße, kurzgeschnittene Haar mit zuweilen bläulichem Schimmer sitzt immer tadellos. Und jeder Tag ist exakt durchprogrammiert.

Sie ist nach wie vor sehr aktiv im Heimatverein (den sie liebevoll-spöttisch "Heimatschutzverein" nennt). Wenn es nachbarschaftliche Probleme oder eine kranke Bekannte gibt: Helga Zaiser ist da und hilft, wenn nötig. Schlechte Laune oder Wehwehchen merkt man ihr nicht an. Und wenn ihr etwas fehlt, begibt sie sich in ihren Garten, wo sie ihren Mann bei der Pflege der wunderschönen Blumen und Sträucher unterstützt. Für diesen Garten haben die Zaisers 2007 sogar einen Preis bekommen. (Man könnte ihr einen solchen auch für ihre Gastfreundschaft und ihre Kochkünste verleihen.)

Annerose Lohberg-Goelz

Ein Draht für den Büttel
Ganz sicher erinnern sich viele ältere Holzgerlinger an die Zeit vor mehr als 50 Jahren, als in unserer Gemeinde noch kein "Nachrichtenblatt" erschienen ist.
Fiedlesplotzer
Früher war halt alles ganz anders - das kann man auch über das Winterwetter sagen!
Lichtmess
Früher war der 2. Februar "Lichtmess" ein wichtiger Tag im bäuerlichen Leben.
Der letzte Nachtwächter
Der letzte Nachtwächter in unserer Gemeinde hieß Georg Busch und war - wie man heute sagen würde - ein Neubürger.
Hochzeitsbräuche
Es soll in Holzgerlingen im 19. Jahrhundert noch einen sogenannten "Hochzeitslader" gegeben haben.
Vo dr Ahna erzählt
Noch in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts waren unsere Großeltern einfach "Ahna ond Ähne".
Ostervergnügen
Es gibt nicht allzu viel zu berichten über Osterbräuche in Holzgerlingen, das ja bis Ende der Vierzigerjahre ganz evangelisch-pietistisch geprägt war.
Täuflinge und Paten
Die allermeisten Geburten waren früher Hausgeburten, bei denen die Dorfhebamme als Geburtshelferin fungierte.
Kranz für den Sänger
Heutzutage sind Mitglieder-Ehrungen in Vereinen eher eine trockene Angelegenheit.
Konfirmation
Vielleicht ist es für heutige Konfirmanden interessant zu erfahren, wie dieses wichtige Fest im schwierigen Nachkriegsjahr 1947 gefeiert wurde?
Rathaus in Flammen
Die älteren Holzgerlingen können sich noch gut an das alte Rathaus erinnern, das unterhalb der Kirchmauer neben dem Kriegerdenkmal stand.
Schafhaus - Schulhaus
In der Schulakten des Archivs der Stadt Holzgerlingen fanden wir die Kopie einer in alter deutscher Handschrift verfassten Urkunde.
Vergebliches Hoffen
Heute kommt eine 84jährige Holzgerlingerin zu Wort, die im August 1945 ihre Erlebnisse vom Kriegsende niedergeschrieben hat.
Die Franzosen
Alle Hoffnung auf Hitlers versprochene Wunderwaffe war vergebens gewesen.
Wendele's Gottlieb
Wer ihn noch gekannt hat, der erinnert sich gerne an ihn, den "Wendele's Gottlieb" aus der Klemmert.
Datza fürs raucha
Noch vor rund 50 Jahren wurden "schulische Verfehlungen" mit dem Rohrstock bestraft.
Heut dät i dees nemme
I woiß halt, dass mr se g'ärgert hend
Suppatriealer
Es hat sich viel verändert auf dem Gebiet "Kinderbetreuung" im Laufe der letzten 150 Jahre in Holzgerlingen.
Dr alte Häreng
Nur ältere Holzgerlinger - und diese auch nur aus Erzählungen ihrer Eltern - können sich noch an Geschichten vom "Häreng ond sei'm Urschele" erinnern.
Luise Burkhardt
Beim historischen Handwerkermarkt konnte man eine alte Dreschmaschine bewundern, wie sie früher im Winter in vielen Scheunen anzutreffen war.
Ein Einkaufsparadies
Es ist kaum zu glauben, dass es 1939 - also vor dem zweiten Weltkrieg - im 2630 Einwohner zählenden Dorf Holzgerlingen alles zu kaufen gab, was man zum Leben brauchte.
Ein Schwätzle im Laden
Ein Ladenschild mit der heutzutage merkwürdig klingenden Aufschrift "Kolonialwaren - Drogen" bedeutete früher nichts anderes, als dass man hier auch Drogerie-Artikel kaufen konnte.
Sprechzeit ischs
Seit mehr als 130 Jahren ist der Name "Harpprecht" mit Holzgerlingen eng verbunden.
Gespann zum Friedhof
Bis zum Jahr 1828 war auch in Holzgerlingen - wie in den meisten Gemeinden - der Platz um die Kirche herum der Friedhof.
Holzgerlingen alleweg
Nach fast elfeinhalb Jahren gab es im Sommer 1933 in der damals fast ausschließlich evangelischen Gemeinde Holzgerlingens einen Wechsel im Pfarramt.
Doggastub' ond Eisebah'
Nach Weihnachten kamen die Spielsachen wieder auf "d'Behne"
Plötzlich ohne Mutter
Holzgerlingen nahm Anteil am Schicksal von Wilhelm Blessing.
Fliegender Christbaum
Ein Christbaum lernt fliegen

Autor:
Helga Zaiser
Mörikestraße 26
71088 Holzgerlingen
Telefon 07031/609349
E-Mail: email[at]omahelga.de


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